Natürlich, im alten Dorf befindet sich mittendrin die Alte Kirche, und selbstverständlich hatte sie zum „Tag des offenen Denkmals“ im September geöffnet. Zu jeder vollen Stunde erklang Orgelmusik.
Eine Ausstellung – unterstützt von der Galerie Sillack – stellte Klotzscher Ansichten vor. Den Besucherstrom hatte keiner erwartet. Die Organisatoren gingen von 1500 Besuchern aus. Das war fast zu viel, wenn man bedenkt, dass ein groß Teil von ihnen auf den engen Stufen zum Kirchturm steigen wollte. Es war herrliches Aussichtswetter. Doch die Dorfkirche und ihr Garten brauchen diese Aufmerksamkeit, um dringend notwendige Sanierungsarbeiten voranzutreiben. Die Bürgerinitiative Alte Kirche im Klotzscher Verein unterstützt dabei die ev.-luth. Kirchgemeinde. Am Vereinsstand wurden 15 Kuchen verkauft und Kaffee dazu ebenso. Wieso es Schnaps gab, lesen Sie in einem gesonderten Beitrag. Und auch die Kirchenkekse sind etwas ganz Besonderes: Postkartengroß gebacken und gesponsert von der Konditorei Donath, haben sie die gerade Form der alten Bauernkirche. Einzeln auf einer Spendenkarte verpackt, werden sie zu deren Gunsten verkauft. 300 Stück haben so schon auf leckere Art und Weise einen Spendenaufruf transportiert.
Vor den Jubiläums-Feierlichkeiten, mit denen am 2., 3. und 6. November 2011 an die Kirchweih vor 200 Jahren erinnert wird, soll am 2. November das Turmkreuz mit der Kugel vom Dach genommen werden. Beide sollen eine neue Vergoldung erhalten, finanziert von Klotzscher Bürgern. Auch Stifterbriefe von hohem künstlerischem Wert sind in Arbeit. Mehr zur Initiative „Die Kirche soll im Dorf bleiben“ erfahren Sie unter www.alte-kirche.de
